In fünf Schritten in´s Kunstkolleg

  1. Kontaktaufnahme per Mail, Telefon oder persönlich bei uns im Sekretariat, um einen Gesprächstermin mit der Schulleitung auszumachen.
  2. Persönliches Beratungsgespräch, zu welchem auch das letzte Schulzeugnis mitgebracht werden sollte.
  3. Bei Eintritt in Klassenstufe 5: Teilnahme an einem kurzen Einstufungstest, mit welchem wir schauen wollen, ob grundlegende Kenntnisse des Lesens, Schreibens und Rechnens, sowie der Konzentrationsfähigkeit vorhanden sind. 
  4. In späteren Klassenstufen: Hospitation im Unterricht für ein paar Tage oder eine Woche, um zu schauen, ob das Kind sich mit einem Schulwechsel wohlfühlt, und, ob die Schule das Kind aufnehmen möchte.
  5. Abgabe der vollständig ausgefüllten Anmeldeunterlagen per Post oder persönlich im Sekretariat. Aufnahmebestätigung durch die Schulleitung.

Unsere Kriterien für eine Aufnahme

Leider haben wir häufig nicht genügend Schulplätze um alle Interessenten aufnehmen zu können. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir immer eine individuelle Auswahlentscheidung treffen müssen. Folgende Punkte können eine Aufnahme begünstigen: 

  • Im Anmeldegespräch möchten wir gerne den Eindruck bekommen, dass eine konstruktive und positive Zusammenarbeit zwischen Schule, Schülerin bzw. Schüler und den Eltern zu erwarten ist.
  • Die besondere pädagogische Ausrichtung der Schule, die Schulregeln, das Schulkonzept und auch z.B. die Schulkleidung werden von Eltern und Kindern bzw. Jugendlichen gewünscht und angenommen.
  • Das Kind zeigt Interesse und Bereitschaft für Schule im Allgemeinen und für künstlerische und kreative Methoden und Arbeitsweisen.
  • Das Zeugnis mit Noten und Sozialverhalten der vorherigen Schule.
  • In Klassenstufe 5 die Bereitschaft, im Rahmen der Streicher- oder Bläserklasse ein Instrument zu erlernen und auch zu Hause dafür zu üben.
  • In der Oberstufe der Wunsch und das Interesse, den nächsten Schritt zu gehen und das Abitur mit künstlerischem und gestalterischem Schwerpunkt zu erreichen.
  • Soziales oder gesellschaftliches Engagement von älteren Schülerinnen und Schülern in Verein oder Kirche zeigt charakterliche Reife und wird daher von uns positiv angerechnet. 

Häufig gestellte Fragen (FAQ´s)

Eine feste Anmeldung ist erst nach dem Halbjahreszeugnis der Klasse 4, sowie der Übergangsempfehlung der Grundschule möglich. Vorherige Informationsgespräche sind aber jederzeit möglich. Wir empfehlen auch immer die Teilnahme am Tag der offenen Tür. (siehe Terminkalender)

Als private Schule können wir jederzeit Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Wir sind nicht an Schuljahres- oder Schulhalbjahresbeginn gebunden. Je früher ein Wechsel stattfindet, umso mehr Zeit bleibt, um sich in der Klasse und der Schule einzuleben. 

In der Regel ist ein Schulwechsel in Klassenstufe 10 nur bedingt zu empfehlen. Die Eingewöhnung in eine neue Klasse, eventuell andere Lehrbücher und andere Lehrkräfte müsste hier sehr kurzfristig vor den zentralen Prüfungen und dem mittleren Schulabschluss stattfinden. Dies würden wir nur empfehlen, wenn zwingende Gründe gegen einen Verbleib an der bisherigen Schule sprechen. Anders verhält es sich bei einem Wechsel aus einem G8 Gymnasium, bei dem die Klasse 10 der Einführungsphase an G9 Schulen entspricht. Hier ist eine Aufnahme problemlos möglich. 

Dies stellt kein Aufnahmehindernis dar. Sprechen Sie mit uns frühzeitig darüber, damit wir die richtige Form des Nachteilsausgleichs für Ihr Kind gewähren können.  

Unsere Schule hat keine genehmigten inklusiven Förderschwerpunkte. Daher bitten wir um Verständnis, dass wir keine Kinder mit einem bestehenden AOSF-Status aufnehmen dürfen. Wir haben an unserer Schule keine Sonderpädagogen und auch nicht die hierfür erforderlichen Ressourcen. Kleine Klassen helfen alleine nicht aus, um Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf gerecht zu werden und sie bedarfsgerecht zu fördern. Auch die amtliche Aufhebung eines AOSF-Status sollte nur dann angestrebt werden, wenn dies unabhängig von der Schulwahl entschieden wird.  

Die Schule finanziert sich zum Teil durch eine staatliche Refinanzierung. Leider deckt dies aber nur einen Teil der Kosten, wie sie an einer staatlichen Schule wären. Die deutlich kleineren Klassengrößen und Kurse, intensivere Betreuung und vielfältige Angebote wie AGs, Hausaufgabenbetreuung, Förderkurse uvm. werden nicht refinanziert.

Daher benötigen wir die finanzielle Mithilfe der Eltern und verstehen uns hier als solidarische Gemeinschaft: Wer mehr verdient, zahlt einen höheren Beitrag als weniger Verdienende. So schaffen wir es, dass wirklich jede Familie die Möglichkeit hat, ihre Kinder auf unsere Schule zu schicken. Und sollte sich der Verdienst ändern oder finanzielle Engpässe eintreten, sprechen Sie mit uns, wir finden immer eine Lösung.

Für die Elternbeiträge wird ein Vertrag mit dem ebenfalls gemeinnützigen Förderverein Rhein-Sieg-Akademie Kunstkolleg e.V. vereinbart. Da sowohl das Kunstkolleg als auch der Förderverein als gemeinnützige Einrichtungen anerkannt sind, werden sämtliche Beiträge unmittelbar und ausschließlich nur für den Betrieb der Schule, deren Ausstattung und Unterricht verwendet. Die Rechtmäßigkeit der Ausgaben und Einnahmen werden jedes Jahr von der Bezirksregierung Köln überprüft.

Eine tabellarische Übersicht über die Staffelung der Elternbeiträge finden Sie im Download-Bereich.