Paradoxe Kunst im Französischunterricht der Klasse 13

Französisch spricht man nicht nur in Frankreich. Unser Nachbarland Belgien legte diese wunderschöne Sprache neben dem Niederländischen und dem Deutschen als seine Amtssprache fest und ist somit dreisprachig. Das war der Anlass für den Grundkurs Französisch in der 13. Klasse, unter Leitung von Frau Lindner, sich fächerübergreifend mit der Kultur und moderner Kunst Belgiens zu befassen. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten über die Kunstszene Belgiens, u.a. in den Musées Royaux des Beaux-Art, und lernten so den belgischen Surrealisten René Magritte (+ 1967) kennen. Magritte, der die Pop Art und die Konzeptkunst maßgeblich beeinflusst hat, ist weltweit bekannt durch seine Werke La trahison des images (Abbildung einer Pfeife) und Le fils de l’homme (Mann mit Apfelgesicht). Der Surrealist hat es auch auf das wiedererbaute Stadtschloss in Potsdam geschafft: Ceci n’est pas un château (Dies ist kein Schloss) steht an der Fassade. Von Magritte inspiriert setzten die Teilnehmer des Kurses das Projekt I‘art paradoxal (paradoxe Kunst) um: Hier eine Auswahl gelungener Werke, die die Realität auf unmögliche (jedoch vorstellbare) Weise refelektieren.