Exkursion zum Neven DuMont-Verlag der 8a

von Simbi Schwarz und Justus Giebler

Am 17.02.2016 hatte die Klasse 8a eine Exkursion im Fach Deutsch, welche uns zum Neven DuMont Verlag in Köln führte. Der Grund der Exkursion war es, das zuletzt behandelte Thema „Zeitungen“ abzuschließen.

Treffpunkt der Klasse war das Gleis 1 am Bahnhof in Hennef um 8:15 Uhr.

Mit der S19 fuhren wir nach Köln, um dort dann die Straßenbahn zum Neven DuMont Verlag zu nehmen. Dort angekommen stand die Klasse nach einem kurzen Fußmarsch vor dem riesigen Glasgebäude. Danach machten wir Gruppenfotos bei dem Steinschild vor dem Eingang. Beim Hineingehen wurden wir direkt von einer Rundführerin begrüßt und direkt danach sahen wir einen kuscheligen Eisbären mit einem Kassettenrecorder im Maul, worauf der Eisbär seine Geschichte erzählen soll. Hierbei handelte es sich um ein Kunstwerk, welches auf die Umweltschädigungen aufmerksam machen sollte. Bei einem kurzen und entspannten Gang zu einem Filmraum wurde uns erklärt, welche Zeitungen dem Neven DuMont Verlag gehören, wie zum Beispiel der „Express“ und der „Kölner Stadtanzeiger“. Nach der kurzen Aufklärung sahen wir uns einen Film an. Dieser handelte vom Verlag und die Arbeit die dort verrichtet wird. Außerdem wurden Beispiele für das Drucken von Zeitung von früher und heute gezeigt. Es waren auch die alten Druckplatten aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt. Als der Film endete, gingen wir ins Druckgebäude, welches das ältere, also das originale Gebäude des Neven DuMont Verlags ist. Es wurde 1985 gebaut. Der imposante Glasbau wurde erst im Jahr 1998 eingeweiht.

Im Druckhaus sahen wir nicht nur den Druckvorgang und die fertige Zeitung über unsere Köpfe „schweben“, sondern auch wie eine der massiven drei TONNEN schweren Papierrollen ausgetauscht wurde. Selten sieht man das als Besucher, da normalerweise vor allem nachts gedruckt wird. Interessant war, dass die Bänder, welche die Zeitungen halten etwa acht Kilometer durch die ganze Fabrik laufen, damit die frisch gedruckten Zeitungen trocknen können. Ebenso interessant war es zu wissen, dass jede farbige Zeitung nur aus vier Farben besteht, wobei zwei davon nicht mal Farben sind. Die Farben, die benutzt werden, sind schwarz, magenta, gelb und rot, welche dann in kleinen Punkten andere Farben ergeben. Außerdem ist der Grund für das „komische“ raue Zeitungspapier, dass dieses Recyclingpapier ist, welches bis zu viermal recycelt werden kann. Zum Schluss auf dem Weg nach draußen gingen wir wieder an einem Kunstwerk vorbei, welches an sich recht rätselhaft war. Es bestand aus unzähligen dünnen Metallstäbchen, worauf eine kleine Lehmrakete thronte. Nach einem netten Abschied gingen wir zurück zur Straßenbahn und danach wieder in den Zug. Dieser verspätete sich aber, was dazu führte das der Zug nicht direkt nach Hennef fuhr und wir in Siegburg noch einmal umsteigen mussten bis wir dann endlich wieder in Hennef ankamen.

gruppe stein