Sport

Hauptfächer, Naturwissenschaften, andere Nebenfächer und dann, ganz am Ende Sport. So lautet gemeinhin die Reihenfolge, wenn Schulfächer nach ihrer Bedeutung geordnet werden. Dabei schrieben schon die alten Römer etwas vom gesunden Geist im gesunden Körper. Wissenschaftler von der Universität Malmö formulieren das heute ähnlich. Sie fanden heraus: Unter Schülern, die fünf Stunden Schulsport in der Woche erhielten, verpassten nur vier Prozent die Zulassung zur Sekundarstufe 2, bei nur zwei Stunden Schulsport waren es hingegen elf Prozent. Im Lehrplan des RSAK sind – wie in NRW üblich – in der Sekundarstufe I zwar „nur“ die üblichen drei Stunden vorgesehen. Über das AG-Angebot im Nachmittag (Fußball, Bogenschießen) können Schüler und Schülerinnen jedoch die genannten fünf Stunden Schulsport erhalten. Im Unterricht selbst wird neben den sportlichen auch den musischen Begabungen der Kinder Rechnung getragen. Dieses geschieht zum einen über Unterrichtsvorhaben aus dem Bereich der Bewegungskünste. Aber auch bei klassischen Ball- und Wettkampfsportarten kommt die Kunst durch das Zeichnen von Skizzen und Spielzügen nicht zu kurz.

Unsere Schülerinnen und Schüler sind nicht nur am Zeichenbrett Künstler. Sehen Sie selbst!

Moderner Sportunterricht – hier macht Bewegung Spaß!

 

Erste Wintersportexkursion am RSAK Kunstkolleg

Schnee, Sonne, Sport, und Spaß, dies bleibt mindestens im Gedächtnis unserer Schülerinnen und Schüler, welche die erste Winterexkursion am RSAK Kunstkolleg miterleben durften.

Dank der Organisation unseres Sportlehrers, Herrn Hönkhaus, konnten wir in diesem März zum ersten Mal eine Wintersportexkursion durchführen.

Mit dem Zug ging es vom 6. bis 11. März für 28 RSAKler nach Oberstdorf. Dort angekommen erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Wintersportausrüstung von der Alpin Skischule in Oberstdorf. Von dort aus fuhren sie mit der Gondel bis zu ihrem auf 2000 Metern Höhe gelegenen Domizil, dem Edmund-Probst-Haus, hinauf und bezogen ihre Zimmer. Die 20 teilnehmenden Mädchen schliefen alle zusammen in einem großen Bettenlager. Dies war sicherlich ein unvergessliches Erlebnis, welches Organisationstalent erforderte, aber auch jede Menge Spaß mit sich brachte.

Am nächsten Tag ging es auf die Piste. Der Großteil der Schülerinnen und Schüler hatte sich dazu entschieden einen Snowboardkurs zu belegen, welcher von Herrn Hönkhaus und der Snowboardlehrerin Annika der Alpin Skischule geleitet wurde. Fünf Schülerinnen und Frau Ehlert begaben sich auf zwei Bretter und erlernten unter der Anleitung von Skilehrer Jeremias das Skifahren. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die schon sicher fahren konnten durften direkt ab dem ersten Tag in Gruppen ohne Ski- oder Snowboardlehrer fahren. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten große sportliche Fortschritte machen, sodass alle am Ende der Woche Ski- oder Snowboard fahren konnten. Natürlich fiel man des Öfteren mal hin, verlor auch mal Ski, Skistock oder hatte den ein oder andern blauen Fleck, doch alles in allem war es eine grandiose Erfahrung.

Am ersten und zweiten Tag schneite es noch ein wenig, ab Mittwoch schien die Sonne durchgehend und somit konnten alle Wintersportlerinnen und Wintersportler von der beeindruckenden Naturkulisse und den herrlichen Pisten rund um das Nebelhorn profitieren. In Erinnerung wird auf jeden Fall auch die nächtliche Wanderung mit Fackeln durch die Schneelandschaft bleiben.

Wir freuen uns sehr, dass dieses Erlebnis an unserer Schule realisiert werden konnte und wir erwarten schon die nächste Wintersportexkursion im Jahr 2017!