Europa macht Schule (2016)

Für das Programm „Europa macht Schule!“ werden Gaststudierende aus allen Teilen Europas zu Botschaftern ihres Landes. Am Kunstkolleg hat Frau Karolina Król aus Warschau, Studentin der Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, in diesem Schuljahr mit Herrn Dr. Wüst ein Projekt zu den deutsch-polnischen Beziehuungen mit der 12. Klasse durchgeführt. In diesem Rahmen stellte sie ihr Heimatland auf kreative Weise vor. Die teilnehmenden Schüler/-innen erhalten dadurch einen persönlichen Zugang zu einem anderen europäischen Land, und die Studierenden bekommen einen tieferen und intensiveren Zugang zu ihrem Gastland – Europa wird lebendig!

Die Idee des Programms entstand auf einer Konferenz im Jahr 2006. Im Februar des Jahres initiierte der damalige Bundespräsident Horst Köhler parallel zum Treffen europäischer Staatsoberhäupter die Studierendenkonferenz „Was hält Europa zusammen?“. An der Konferenz nahmen über 100 Studierende und Stipendiat/-innen zahlreicher Stiftungen aus verschiedenen europäischen Ländern teil. Die zentrale Frage war, wie die Identifikation mit Europa und seinen Institutionen gestärkt werden kann. Eine entscheidende Erkenntnis vieler Diskussionen war, dass Wege für den Austausch in Europa gefunden werden müssen, die die Menschen unmittelbar und in direkter Begegnung einbeziehen. Die Idee für „Europa macht Schule“ war geboren!

Die Initiative wird getragen vom gemeinnützigen Verein Europa macht Schule e.V. Die ehrenamtlichen Mitglieder führen das Programm an derzeit über 30 Standorten in ganz Deutschland durch. Koordiniert wird das Programm in hauptamtlicher Tätigkeit vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn. Das Programm wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Schirmherr der Initiative ist Herr Bundespräsident Dr. Joachim Gauck.